Nach welcher Ernährungsphilosophie entstehen Eure Gerichte?

  1. Maximal 600 Kalorien pro Gericht.
  2. Mindestens 450 Gramm Gewicht pro Mahlzeit. Denn das Sättigungsgefühl ist ein extrem komplexer Stoffwechselvorgang. Unter anderem melden Dehnungsrezeptoren den Füllgrad des Magens an das Gehirn. Deshalb sorgt ein großes Volumen für schnelle Sättigung und die Ballaststoffe dafür, dass sie auch lange anhält.
  3. Maximal 30 Gramm Kohlenhydrate pro Gericht (bei Low-Carb Gerichten). Dabei gehen wir von einer moderaten Low Carb Ernährung mit ca. 100g Kohlenhydraten pro Tag aus. Das bedeutet pro Hauptmahlzeit ca. 30g Kohlenhydrate. Damit verhindern wir eine zu extreme Einschränkung der Gerichte und vermeiden eintönige und einseitige Ernährung und die daraus folgenden Risiken.
  4. Überwiegend mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz zu den meisten Low-Carb Diäten achten wir besonders auf die Qualität der Fette. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 30% der Nahrungsenergie durch Fette zu decken. Im Rahmen einer Low Carb – Ernährung verschiebt sich aber der prozentuale Anteil von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Durch die deutliche Reduzierung von Kohlenhydraten, steigt automatisch der Anteil von Eiweißen und Fetten. Deshalb beschränken wir uns darauf, ca. 50% der Nahrungsenergie durch Fette zu decken und davon mindestens die Hälfte durch ungesättigte Fettsäuren. Außerdem verstecken sich in unseren Produkten keine gefährlichen Transfettsäuren. Diese entstehen bei der Härtung von Fetten und stecken daher vor allen Dingen in industriell hergestellten Lebensmitteln. Unsere Produkte werden im nährstoffschonenden Sous Vide Verfahren hergestellt, weshalb keine unerwünschten Stoffe entstehen.
  5. Mindestens ein ballaststoffreiches Produkt pro Gericht. Eine ausreichende Anzahl an Ballaststoffen sorgt für eine langanhaltende Sättigung, einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels und eine gesunde Darmflora. Üblicherweise werden Ballaststoffe über kohlenhydratreichen Lebensmittel (z.B.: Vollkornprodukte) aufgenommen. Sie kommen aber auch in verschiedenen Gemüsesorten, Nüssen, Hülsenfrüchten und Samen vor. Deshalb setzen wir diese Produkte besonders häufig ein.
  6. Proteine. Eiweiß tierischer Herkunft kann vom Körper besser verwertet werden als Eiweiß pflanzlicher Herkunft. Fette Aufschnitte und Wurstsorten sollten gemieden werden, weil der Eiweißgehalt niedriger ist, als bei naturbelassenem Fleisch, bedingt durch die Füllstoffe, die häufig sehr kohlenhydrat- und fettreich sind. Wir setzen aber auf eine ausgewogene Mischung aus wenig verarbeiteten Fleischprodukten, Gemüse und Hülsenfrüchten. So ist eine hohe biologische Wertigkeit gewährleistet ohne eine zu hohe Zufuhr von gesättigten Fettsäuren zu erreichen.
  7. Natural Food. Wir benötigen für unsere frischen und sous-vide Zutaten keine Zusatz-, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Bei uns ist alles natürlich. Genauso wie Du.