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DREI KOCHFEHLER, DIE DU VERMEIDEN KANNST

Fleisch wandert direkt vom Kühlschrank in die Pfanne

Legst Du Dein Fleisch direkt in die Pfanne, nachdem du es aus dem Kühlschrank genommen hast? Das solltest Du vermeiden. Fleisch sollte immer ca. 20-30 Minuten vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank genommen werden. Andernfalls kann es passieren, dass es außen blitzschnell braun wird und innen noch roh ist.

Pfannen und Töpfe werden voll beladen

Wer kennt das nicht? Die geschnittenen Zutaten passen so gerade eben in die Pfanne. Das stellt später beim Wenden nicht nur eine Herausforderung dar, es drosselt auch die Temperatur. Außerdem bildet sich schnell zu viel Flüssigkeit, sodass die Zutaten eher köcheln als braten.

Auch Töpfe sollten nicht zu klein sein. Nudeln kleben zum Beispiel schneller zusammen, wenn sie zu wenig Platz haben.

Salat wird erst geschnitten und dann gewaschen

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, ob es mehr Sinn macht, den Salat erst zu schneiden oder zu waschen? Wir verraten es Dir: Wenn du den Salat erst schneidest und dann wäscht, hat dein Gemüse eine größere Oberfläche. Somit haben die Nährstoffe mehr Platz um zu entweichen. Das bedeutet: Am besten erst waschen, dann schneiden.

Ein kleiner Tipp: Wasche Deinen Salat lieber im stehenden Wasser. Fließendes Wasser drückt die Nährstoffe schneller aus dem Blatt.

DREI TIPPS FÜR EINE BESSERE NÄHRSTOFFAUFNAHME

Ausgiebig kauen

„Die Verdauung startet im Mund.“, könnte ein Satz sein, den du schon mal irgendwo gehört hast. Doch was ist damit gemeint? Der Verdauungsprozess gliedert sich in unterschiedliche Phasen. Die erste davon beginnt beim Kauen. Denn dabei wird Speichel produziert, der bereits die ersten Verdauungsenzyme enthält. Diese mischen sich unter die zerkleinerte Nahrung, spalten die Nährstoffe auf und bauen sie ab. Das bedeutet: Je länger Du kaust, desto besser können die Nährstoffe aufgenommen werden.

Die richtigen Lebensmittel miteinander kombinieren

Laut einiger Studien gibt es bestimmte Lebensmittel, die quasi in Konkurrenz miteinander stehen. Zumindest, was die Bioverfügbarkeit angeht. So sagt man zum Beispiel, dass Kaffee die Aufnahme von Eisen hemmt. Es gibt allerdings auch Lebensmittel, die gegenseitig für eine bessere Nährstoffaufnahme sorgen. Und genau die solltest Du kombinieren. Vitamin C sorgt zum Beispiel für eine bessere Aufnahme von Eisen.

Das hört sich erstmal ganz schön kompliziert an? Dann schau doch mal in unserer Küche vorbei. Unsere Gerichte sind genau aufeinander abgestimmt.

Richtige Zubereitung beachten

Neben der richtigen Kombination der Lebensmittel spielt deren Zubereitung eine große Rolle. Gemüse sollte zum Beispiel nie zu lange und hoch erhitzt werden. Einige Vitamine sind sehr hitzeempfindlich und gehen beim Kochen verloren. Andere Lebensmittel sollten jedoch immer ausreichend gekocht werden. Dazu gehören unter anderem Hülsenfrüchte, Spinat und Süßkartoffeln.

Damit bei unseren Gerichten keine Nährstoffe verloren gehen, sind viele Zutaten sous-vide gegart.

HEISSHUNGERATTACKEN

Wer kennt sie nicht?

Studien zeigen, dass über 90 Prozent der Menschen hin und wieder Heißhungerattacken haben. Doch wodurch werden sie ausgelöst? Eindeutig lässt sich das leider nicht beantworten. Die Ursachen sind vielfältig. In der Regel ist hierfür ein Zusammenspiel von Glückshormonen, Gewohnheiten, Appetithormonen und dem einfachen Zugang zu bestimmten Lebensmitteln verantwortlich.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, mit denen Du Deinen Heißhunger in den Griff bekommst.

Wir haben drei knackige Tipps für Dich formuliert:

Trinke mehr Wasser über den Tag hinweg!
Ja, wir wissen wie das jetzt klingt. Wahrscheinlich denkst Du gerade, dass Wasser bei Heißhunger wohl kaum befriedigend sein kann. Aber da ist wirklich etwas dran: Wir denken oft, dass wir hungrig sind, obwohl wir einfach nur Durst haben. Die beiden Bereiche, die dafür zuständig sind, liegen im Gehirn nämlich ganz nah beieinander. Versuche doch einfach mal, ausreichend zu trinken. Manchmal entsteht dann erst gar kein Heißhunger-Gefühl.

Wenn es aber doch mal soweit sein sollte: Trinke erst ein Glas Wasser und iss dann ein Stück Obst, zum Beispiel einen Apfel. Dadurch wird Dein Blutzuckerspiegel mit Zucker versorgt und der Griff zur Tafel Schokolade ist nicht mehr notwendig.

Ein weiterer Tipp: Iss in regelmäßigen Abständen und entwickle einen Rhythmus, der zu Dir passt. So kommt es erst gar nicht dazu, dass Dein Blutzuckerspiegel zu weit absinkt und darauf mit Heißhunger reagiert. Wenn das allein nicht reicht: Setze bei Deinen Mahlzeiten vermehrt auf eiweiß- und ballaststoffreiche Lebensmittel. Eiweiß versorgt Deinen Körper mit ausreichend Energie und die Ballaststoffe sorgen dafür, dass Kohlenhydrate langsamer aufgenommen werden. Somit steigt der Blutzuckerspiegel auch langsamer an und ein ständiges Auf und Ab wir vermieden.

Zu den Top eiweißreichen Lebensmitteln gehören übrigens: Magerquark, Geflügel, Fisch und Quinoa. Ballaststoffreich sind vor allem Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte.

Und weil wir wissen, wie schwierig es manchmal ist, diese Tipps im Alltag umzusetzen, haben wir ein paar passende Gerichte für dich in unserem Shop.

TIPPS EINER ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFTLERIN

Was hast du in der Vergangenheit schon alles getan, um ein paar Kilos loszuwerden? Unsere Ernährungswissenschaftlerin Alina hat uns ein paar einfache Tipps gegeben, worauf wir achten sollten:

Hey Alina! Der Frühling steht ja schon in den Startlöchern. Dann ist der Sommer auch nicht mehr weit… Bis dahin würde ich gerne noch ein paar Kilos loswerden. Ich habe aber keine Lust darauf, meine komplette Ernährung umzustellen. Stimmt es eigentlich, dass man abends keine Kohlenhydrate essen sollte?“

Nein, auf die Tageszeit kommt es dabei nicht an. Wenn man abnehmen möchte geht es vor allem darum, dass man mehr Energie verbraucht als man zu sich nimmt.

„Das heißt es ist egal, was ich esse, Hauptsache ich achte auf die richtige Kalorienmenge?“

Natürlich sind die Kalorien der richtige Maßstab für die Energiezufuhr. Aber das Essen sollte vor allem möglichst ausgewogen sein. Also zum Beispiel 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Dafür solltest du darauf achten nicht zu große Mengen Kohlenhydrate und tierische Produkte zu dir zu nehmen.

„Okay, verstehe. Das hört sich ja gar nicht so schwer an… Hast du sonst noch einen Tipp für mich?“

Steck deine Ziele nicht zu hoch. Wenn du weißt, dass du eine kleine Schwäche für Süßkram hast, dann fang doch damit an. Du musst auch nicht ganz verzichten. Ein Schokoriegel oder eine kleine Schüssel Chips am Tag sind völlig in Ordnung.

Oder probiere doch mal unsere Buntr-Menüs. Mit denen bekommst du bei jeder Mahlzeit eine ordentliche Portion Gemüse.

FOOD TRENDS 2022

Local Exotics

Local Exotics.

Lokal und exotisch? Was auf den ersten Blick paradox wirkt, muss heute gar nicht mehr so widersprüchlich sein. Auch hier spielt die Pandemie eine Rolle: Verreisen war lange Zeit keine Option. Die Gastronomie musste schließen. Kulinarische Vielfalt, die wir sonst aus Urlauben und Restaurantbesuchen kannten, fiel somit weg. Das hat zur Konsequenz, dass wir uns zunehmend nach exotischen Gerichten sehnen. Ein bisschen Urlaub auf dem Teller.
Zeitgleich wurde aber auch ein anderes Thema laut:  #supportyourlocals. Die Einkäufe bei lokalen und regionalen Händlern. Eine Befragung des Marktforschungsinstituts Ipsos bestätigt das. Demnach haben während der Kontaktbeschränkungen 57% der Deutschen in umliegenden Geschäften eingekauft. Knapp zwei Drittel der Befragten wollen auch in Zukunft mehr auf regionale und lokale Produkte setzen.

Die Lösung für diese gegensätzliche Entwicklung ist auf dem Vormarsch: Local exotics. In Zukunft müssen ausgefallene Lebensmittel keine langen Wege hinter sich bringen, um auf unserem Teller zu landen. Neue Technologien machen’s möglich. Hinzu kommt, dass der Klimawandel die Bauern zum Umdenken zwingt. Diese sind nun quasi schon gezwungen, vermehrt „fernes“ Obst und Gemüse anzubauen. Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind aber durchaus positiv: Kürzere Transportwege und größere Vielfalt in der Region. Auch geschmackstechnisch profitieren einige Lebensmittel. Ingwer zum Beispiel: Je frischer die Wurzel, desto ausgeglichener sind Schärfe und Aroma.

Real Omnivores

Real Omnivores.

Heute konsumieren die typischen Omnivores noch vorwiegend große Mengen an Fleisch. Damit geraten sie immer mehr in den Fokus der Gesellschaft – und zwar negativ. Denn dieser Lifestyle ist weder gut fürs Klima, noch sonderlich gesund. Das nehmen sich bislang vor allem jüngere Generationen zu Herzen. Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil unseres Alltags geworden. In Zukunft spiegeln aber nicht Vegetarier*innen, Flexitarier*innen oder Veganer*innen den Großteil der Gesellschaft wider. Die neuen „Allesesser“ machen ihrem Namen alle Ehre. Im Fokus steht für sie nicht das Weglassen, sondern die Ausweitung ihrer Gerichte.

Das bedeutet Konkret:
Insekten und Algen bleiben nicht länger Delikatessen in fernen Ländern. Auch bei den Allesessern werden diese bald häufiger auf den Tellern zu finden sein. Trotzdem sind pflanzliche Lebensmittel die Hauptnahrungsquelle. In Sachen Fleisch kommt nicht nur das edelste auf den Teller. Zusätzliche Varianten sind Fisch und Fleisch aus dem Labor.

Genuss setzt sich somit nicht mehr nur aus unseren altbekannten Lebensmitteln zusammen. Eine größere Vielfalt und ein höheres Bewusstsein gehen Hand in Hand.

Zero Food Waste

ZERO FOOD WASTE.

Vegan, Vegetarisch oder Fleischliebhaber. Wenn es ein Thema gibt, bei welchem sich die Geister scheiden, ist das Ernährung. Bei einem sind sich aber die Meisten einig: Lebensmittelverschwendung ist ein No-Go. Und zwar nicht nur für den Geldbeutel. Die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte werden immer wichtiger.

Zero (Food) Waste ist nicht nur ein Buzzword. 2015 haben die vereinten Nationen „die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung“ als ein Ziel für nachhaltige Entwicklung definiert. Denn alles was weggeschmissen wird, hätte erst gar nicht produziert werden müssen. Die ganzen CO2-Emissionen und der unnötige Verbrauch an Wasser und Land hätte vermieden werden können.
Viele Unternehmen haben sich bereits ein Ziel gesetzt: Abfälle müssen minimiert werden. Auch unser Bewusstsein für dieses Thema hat sich geschärft. Anders als befürchtet, haben wir während der Coronapandemie weniger weggeworfen. Das belegen mehrere Studien.

Und wir können einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft wagen: Es wird davon ausgegangen, dass sich dieser Trend auch nach der Pandemie fortsetzt. Der Umgang mit Lebensmitteln wird bewusster: Es landet weniger Essen im Müll und Reste werden besser verwertet.

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